Donnerstag, 27. November 2008

Wochenende mit ArbeitsdankTag

Nachdem ich nun schon von 3 Personen daraufhingewiesen wurde, wieder einmal einen Blogeintrag zu verfassen, gibt es nun ein paar Infos zu dem letzten Wochenende. Es war mal wieder eines mit einen Feiertag - Arbeitsdank Tag :) - Montag frei und langes Wocheende!
Am Freitag habe ich mit Yuriko in Tokyo mir das Tocho (CityHall) im Stadtteil Shinjuku angeschaut.

Ein Wolkenkratzer, der in der 43.Etage ein Restarant hat und rundrum verglast ist um die Aussicht zu genießen. Der große Vorteil ist, dass es kostenlos ist und die Aussicht extrem schön ist -besonders bei Nacht. In alle Himmelsrichtungen nur Stat, Lichter und das bis zum Horrizont. Der Nachteil: Aufgrund der Verglasung werden die Photos leider nicht zu gut. Deswegen muss man das unbedingt live sehen und steht somit schon auf der Liste um es den Eltern und Antonia zu zeigen ;)

Anschließend sind wir noch ein wenig durch Chinjuku geschlendert und uns die weihnachtlichen Dekorationen angeschaut... naja! Japaner mit ihrem Drang für schrilles Licht, gepaart mit extravaganten Blink/Blitz-effekten verstehen etwas etwas von romantische Weihnachtsstimmung erzeugen!?

Anschließend haben wir uns mit den anderen in Funabashi getroffen und sind noch bis tief in die Nacht in der Stammkneipe von Adnre versackt. Ein Irish Pub - denn trotz das das japanische Bier ganz oaky ist, schmeckt das irische doch ein wenig besser, leider aber auch teurer :D


Am Samsatg haben wir alle lange ausgeschlafen, die Zeit totgeschalgen und da es schönes Wetter war haben wir uns auf einer Wiese beim Disneyland hingelegt um dort Frisbee und Fussball zu spielen. Zudem einfach nochmal die Sonne spüren, denn die ist auch bei uns langsam rar :D (ich weiß in Deutschland schneit es schon, aber wir sind hier auf der Höhe von Nordafrika und es werden Minimal 0/+1°C in Tokyo im Winter erreicht werden.)
Auch der Sonntag verlief recht unspektakulär. Wir haben uns mit ein paar Freunden von Andrei und Evgeni getroffen und im Yoyogipark Picknick gemacht und anschließend noch Shopping gemacht, was in japanischen Verhältnis bedeutet, dass man in die Geschäfte geht, schaut aber in seltensten Fällen etwas kauft... naja da ich da eher der prakmatische Typ bin, empfinde ich die Bezeichnung Shopping als Zweckentfremdung :D

Am Montag ging es früh nach Kamakura los. Wir waren zwar schon einmal dort, aber unsere Lehrerin vom japanischen Sprachkurs hatte uns gebeten mitzukommen, da sie dort eine Freundin treffen will, die in 2 Wochen wieder für ein Jahr nach Deutschland fliegt und es doch ganz nett wäre, wenn wir uns mit dem Mädel mal unterhalten würden. Komsicherweise war diese Dame dann gar nicht da und wir haben stattdessen andere Leute getroffen??? Sehr dubios! Glücklicherweise waren Andrei, Evgeni und Ken auch noch nie in Kamakura und so haben wir dann einen ganz netten Tag verbracht.

Leider hatte es ab Mittag begonnen in Strömen zu regnen, was uns in ein nettes Restarant trieb. In diesem gab es sehr seltsame Fische, die die Größe von kleinen Würmern hatten aber nach Fisch geschmeckt haben. Gerald hatte sich gleich ein ganzes Essen davonmit Reis bestellt, bei mir schwammen sie "nur" in der Suppe! o_O

Das Bild zeigt die vergrößerte Ansicht der Reste:
Selbst die Kellnerin musste bei dem Anblick stark das Geicht verziehen und hat uns daraufhin gefragt ob wir nicht die verschärftere Version davon haben möchten, denn diese Fische/Kaulquappen/Würmer/wie-auch-immer gibt es auch in Roh und in groß:

Nachdem die anderen es probiert hatten und gemeint hätten, "probierenswert" habe ich mich überwunden und auch einmal kekostet. Das sletsame ist lediglich das man die ganze Zeit beim zum Mundführen sieht, wie diese Tiere roherweise, zwischen den Stäbchen gefangen und noch vollständig einen die ganze Zeit mit ihren schwarzen Augen anschauen!
Das ist äußerst befremdlich!

Der Gemschmak war fischig intensiv, recht salzig. Die Konstistenz weich und gallertartig. Und das Resultat Herpes am nächsten Tag :D

Alle Photos wie gewohnt hier.

Montag, 17. November 2008

Flatratesaufen

Das letzte Wochenende war nicht viel passiert. Freitags sind wir wieder um die Blocks gezogen und am Samstag haben wir ein Bosch-Familienfest gehab. Nichts spannendes. Wir haben dort lecker japanisch gegessen und jede menge Süßigkeiten abgesahnt... Das einzige was erwähnenswert war, war der Bosch Hund :)

Am Abend sind wir dann noch mit Freunden von Evgeni (dem Mitbewohner von der Etage über uns) in Tokyo-Shibuya gewesen und dort eine Flatrate party aufgesucht. Einmal bezahlen, udn Bier all you can drink und dazu essen... durchaus lohnend... vor allem wenn man ein deutscher ist und ein paar Bier trinken kann ;)

Die Gesellschaft war sehr durchmischt: 1 Japaner und 2 Japanerinnen (die ein Jahr in Heidelberg waren und deutsch konnten) dann noch ein Schweizer aus der französischen Ecke, ein Franzose und die üblichen Verdächtigen... die Kommunikation war also auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen und das war japansich bzw deutsch...
Hier habe ich auch mal böse bzw umgangssprachliche japanschische Wörter gelernt ;) Die kommen auch bald zum Einsatz ;)

Diemals sind die Fotos sehr viele, da ich den anderen die Photos auch zur Verfügungs gestellt habe und deswegen viele sicherlich uninteressante dabei sind. [Photos]

Wochenende Sumo, Bustrip und Bowling

Heieiei.... da bin ich mal wieder im Zeitverzug mit dem Blogeintrag schreiben, aber aufgeschoben ist nicht... und so weiter.
Am Freitag sind wir im "Ort" geblieben und haben uns ein wenig dem einheimischen Bier hingegeben. Im Anschluss sind wir noch ein wenig umhergelaufen um die Gegend zu erkunden und sind an einem kleinen Park mit Springbrunnen vorbeigekommen an dem eine Gruppe Jugendlicher ihren Abend verbracht hat und im kalten Wasser Barfuss umhergelaufen sind. Auf unsere Frage hin, ob das nicht zu kalt wäre, erwiederten sie, dass würde abhärten und für einen Sumukampf bestens geeignet sein. Und ehe ich mich versah stand ich mit dem größten und kräftigsten Japaner im Brunnen und habe meinen ersten Sumukapf gekämpft :D
Einmal hat er -einmal habe ich gewonnen... unsere Hosen waren danach aber durchgeweicht...Naja was Alkohol aus Menschen macht ;)

Samstag
Am Samstag haben wir eine Bustour unternommen, die unsere Personalleiterin von Bosch für uns organisiert hatte. Wer eine Reise macht, kann was erzählen. Wer eine Busreise mit einer japanisch-chinesischen Burschenschaft unternimmt, der kann erst recht etwas erzählen.

Die Tour ging nach Shiobara und dauerte pro Tour 3,5 Stunden. Dort wollten wir uns die Laubfärbung anschauen, die japanisch Koyo genannt wird. Sehr beeintruckend. Leider kommt es auf den Photos nicht gut rüber, denn es war ein wenig diesig.
Dort wurde unsere Reisegruppe aus dem Bus gekippt und dann hatten wir 2 Stunden Zeit gemeinsam zu essen und ein Onsen (Eine Heiße Quelle , die aufgrund der Vulkanität mit heißen Wasser aus der Erde gespeist wird) Eine überaus entspannende Angelegenheit ;) Glücklicherweise waren Jan und ich gerade alleine draußen, sodass es keinen gestört hat ein Foto zu schießen. Zudem durfen wir noch uns die Landschaft anschauen, nur nicht zu der einen Brücke laufen, die wir im Anschluss mit dem Bus besuchen wollten. Das waren ungelogen keine 5Minuten Fussweg dorhin! Ich bin dann allerdings noch zu einer anderen, viel schöneren Brücke gelaufen, die herrliche Landschaft enthüllt hat (siehe oben /picasaweb).

Im Anschluss waren wir noch Äpfel pflücken. Für die Japaner ein ganz besonderes Ereignis *Kopfschüttel* Jan und ich haben schon gewitzelt, dass wir das auf keinen Fall zu Hause erzählen dürfen, dass wir 7Stunden im Bus gesessen haben um Laub zu sehen und dann noch Äpfel zu pflücken ;)
Das verrückte war allerdings die Busfahrt selber. Anfangs sollte sich jeder vorstellen udn ich habe gemeint, das ich Simon aus Deutschalnd sei... und wir hoffentlich genügend Bier für unsere Busfahrt hätten... Sollte ein Scherz sein... aber wie sich herausstellte, brauchten wir das auch!
Also ich bin ja normalerweise nicht jemand der nach dem Frühstück schon anfängt, aber wenn Bier durch den Bus gereciht wird nehme ich doch auch gerne eines. 08:45 hatte ich mein erstes geöffnet ;)
Notwendig war das weil es ein Unterhaltungsprogramm gab, dass so aussah, dass eine japanerin mit einer durchaus unagenehmen Stimme in das Busmikrophon hineinschrie und die Leute, unterhielt. Es wurden Spiele gespielt, bei denen man Knabberzeugs und Tütensuppen etc gewinnen konnte. Jedoch waren die Spiele derart, dass man schätzen sollte wie breit die strasse sei, oder Wortspiele "Warum verirrt sich ein Riese? -Weil sein Kopf immer in den Wolken hängt!" oder " Ich habe einen Vater und eine Mutter, aber ich bin nicht die Tochter... wer bin ich? - Der Sohn!" Fürchterlich!!! Aber die Japaner sind darauf voll abgefahren, und die fragen wurde japanisch und englisch gestellt und bei den englischen Fragen wurden wir immer direkt drauf angesprochen... Das kühle Blonde hat mir geholfen das ganze recht lustig aufzufassen, aber für die nüchternen Jan und Nora war das schon ein wenig belästigend. Naja auf der Rückfahrt hatten wir dann noch Karaoke im Bus und Bingo gespielt umd ie restlichen Chips und Cracker unters Volk zu bringen... Sehr lustiger Tag ;)

Sonntag


Den Sonntag haben wir uns mit Yuriko und Yusuke in Tokyo getroffen und dort erst durch die Stadt ein wenig gelaufen, da das Wetter aber sehr nieselig war, sind wir Bowlen gegangen und anschließend Karaoke... (Karaoke in Japan: man mietet sich einen kleinen Raum und dort gibt es einen Fernseher und ein Telefonbuchstarkes Buch voller Lieder die man singen kann. Es wird nur die Melodie gespielt und auf dem Fernseher läuft der Text zu dem lied und man singt in ein Mikrophon) Wenn man die richtigen lieder wählt, dann macht das richtig spaß. Hier gibt es nicht
viel zu schreiben, denn rumalbern hat nicht viel Handlung ;)

Freitag, 7. November 2008

Kyoto III

Am Montag haben wir morgens das Hostel verlassen, unser Gepäck in einen Bahnhofschließfach verschlossen und uns mit Momo getroffen. (Momo, die eigentlich Momoko heißt übrigens übersetzt Pfirsich-Kind).

Mit ihr sind wir dann zusammen nach Kyoto gefahren und dort ein Fahrrad für den Tag ausgeliehen. Sie kannte einen Insidertip und so bekamen wir ein Fahhrad für den ganzen Tag für weniger als 2 Euro und mit dem Bike Kyoto erkunden fetzt!!!


Zuerst sind wir aber Ramen essen gewesen. Ramen ist ein japniasches gericht, das sehr beleibt bei Jungen Leuten ist. Es besteht aus Nudeln, die vor hundeten Von Jahren von den Chinesen übernommen wurden und die Japaner haben etwas Eigenes daraus geschaffen. Es ist also eine Art Gemüsesuppe/Brühe mit Spagetti und darauf liegen Fleischscheiben. Es wird mit den Stäbchen (Hashi) gegessen und es gibt auch einen Löffel, aber die meisten Einheimischen schlürfen genüsslich :)

In diesem Ramen-Resaurante hat sich dann auch Kana zu unserer Gruppe dazugesellt, sodass wir 3 Jungen und 3 Mädchen waren, sehr nette Leute und konnten auch alle sehr gutes Englisch, was uns die Kommunikation doch sehr erleichtert hat ;)

Unser Ziel war ein Tempel der Außerhalb von Kyoto lag. In den Bergen.

Wir mussten eine glücklicherweise nicht stark frequentierte Bundestrasse nehmen, denn außerhalb von Kyoto gibt es keine Radwege. Der Tempel selber hatte einen sehr schönen Garten, den wir auch lange betrachtet und genossen hatten.

Da auch langsam die Laubfärbung einzug hält und der japanische Ahorn sehr farbenprächtig seine Blätter zeigt, boten sich uns bezaubernde Ansichten.

In den Dörfchen mit dem Tempel gab es auch eine Heiße Quelle für die Füße. Anfangs dachte ich: "naja die Mädels wieder, kaum mal ein paar Kilometer mit dem Rad gefahren und schon entspannen"... aber als ich dann in das heiße Wasser, dass direkt aus der Erde kam, meine Füße gehalten hatte… da wollte ich gar nicht mehr weg konnte meinen Mangosaft vollends genießen.

Danach mussten wir leider schon wieder aubrechen da die Dämmerung begonnen hatte und wir ja weit weg von jeder Bahnstation waren. Glücklicherweise hatten unsere Fahrräder Licht und das mühsame Bergauffahren am Mittag hatte sich ausgezahlt, dann dann konnten wir gute 10km uns Bergab rollen lassen :)

Yum Abschluss sind wir dann noch in ein Restaurante eingekehrt und uns dort der Einheimischen Kost hingegeben. Die Freunde hatten auf der Speisekarte verschiedenste Menues bestellt und dann wurden die Teller in die Mitte gestellt und auf kleine Tellerchen verteilt, sodass jeder von allem probieren konnte.
Naja und in diesem Zusammenhang haben wir Bono, den Freund von Momo, aus Cola und Bier ein lecker Diesel gemischt... kannte keiner von den Japanern, hat ihnen aber geschmeckt... tja interkultureller Austausch :)

Donnerstag, 6. November 2008

Kyoto II

Am Sonntag sind wir zu einem absoluten Highlight gefahren. Glücklicherweise war das überhaupt nicht mit Menschen überlaufen, sodass wir auch ein paar sehr nette Photos schicßen konnten.

Der Fushimi-Inari Schrein.

Hier wurden rund 10.000 Rote Tore aufgestellt, sodass diese einen Tunnel bildeten. Wahnsinnig schön und imposant. Der Schrein dient den dem Fuchsgott für den Reis und die Ernte zu danken. Deswegen sind an den Wegen viele kleine Schreine aufgestellt um jeweils zu danken. Als Dankesopfer kann man miniaturtore an Souvenirshops kaufen und diese dann aufstellen... das sieht echt sehr beeindruckend aus.

Der Weg geht ca 4km auf einen Beg zu dem Hauptschrein. Diesen Weg nehmen nicht viele Touristen auf sich, da er teilweise sehr steil ist, doch die Aussicht/ das Erlebnis war uns das Wert.
Diese Tempelanlage hat viel Zeit in Anspruch genommen, sodass wir uns noch für den Nachmittag das Schloss von Kyoto vorgenommen hatten.
Ein originales sehr schönes Schloss, dass aber leider sehr mit Touristengruppen überflutet wird und wo es aufgrund der goldenen Decken- und Wandornamenten verboten war zu Photographieren. Deswegen leider nur ein Photo von Außen.


Auch hier war das Schlossgelände, das von einen Wassergraben umgeben war sehr stilvoll und schön gestaltet.


Am Abend waren wir noch im Gionvirtel. Hier ist das Alte Kyoto. Holzhäuser, gedimmte Beleuchtung, kein Strassenlärm und auch ab und zu eine Geisha :)
Als wir dann dieses Viertel richtung osten verließen stießen wir zufällig auf einen Schrein, den ich mir auch im Reiseführer schon rausgesucht hatte, der mit den Hinweis beschreiben stand: Prächtiges Gartenarragement das im Frühjahr und herbst belchtet wird und das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte!


Recht hat der Reiseführer. Es war herrlich!!!

Kyoto I

Am Samstag sind wir im Norden von Kyoto in der Wohnung von Yusuke erwacht. Ein herrlicher sonniger Tag, ein wenig erschöpft von der kurzen Nacht, aber keinen Kater :) Beste Vorraussetzungen für einen Sightseeingtag.


Zuerst sind wir zum Kinkakuji Schrein gegangen. Dieser ist ein Highlight von Japan. Der Goldene Pavillion. Traumhaftschön!
Die ganze Tempelanlage ist wunderschön gestaltet und auch ein Blick in einen abgelgeneren Weg lohnt:


Als nächsten wollten wir den Ryoanji Tempel ansteuern. Auf dem Weg dorthin haben wir noch kurz Momo´s Unterversität besucht und uns dort das Wuseln am Samstag angeschaut. :)
Anschließend ging es zu dem Zen-Tempel, der für seinen Zen-Steingarten berühmt ist.
Man soll dabei Meditieren und zur Ruhe kommen, da aber auch hier jede Menge Leute waren, fällt das meditieren ein wenig schwer. ;)


Im Übrigen wenn man sich solche Sachen Anschaut, die Eintritt kosten, dann ist die meistens in Seperaten Häsuern udn deren garten udn diese Häsuer darf man nur mit Socken betreten. Glücklicherweise werden am Anfang immer Räucherstäbchen angezündet, um gegen den Geruch anzukämpfen :)

Auf der Route lag außerdem noch der Ninnaji-Tempel. Hier ist auch ein wunderschöner Garten, der nicht nur aus geharkten Kies besteht sondern aus den verschiedensten Pflanzen. Die Stimmung im Abendlicht war extrem schön und auf den warmen Holzdielen konnte man diese Aussicht richtig genießen.


Auch hier war die Anlage sehr weitläufig und mit vielen Wunderschönen Ecken versehen, die durch die laubfärbung sehr nett zur Geltung kamen.


Da der Tag schon soweit vortgeschritten war, dass die Tempel schon alle geschlossen hatten, beschlossen wir noch Ramen (japanische Nudeln) zu essen und uns dann früh nach Osaka zu unserer Unterkunft zu begeben und uns hinzulegen. Naja da wir aber nunmal im partyviertel wohnten, sind wir nochmal 2 Stunden vor die Tür gegangen um dort Land und Leute kennen zu lernen.

Osaka und Halloween-Party

Dies wird ein sehr langer Blogeintrag. Ich bemühe mich jedoch ihn kurz zu fassen, aber wir hatten einfach soooo viel erlebt :)

Alle Photos wie gewohnt hier:


Unser verlängerte Wochenendausflug begann am Donnerstag Abend. Gerlad und ich hatten uns entschlossen den Nachtbus zu nehmen. Dieser kostete rund 100Euro weniger als der Shinkansen (luxus ICE, der zwar echt schick und schnell ist, aber leider auch sündhaft teuer.) Der Bus ist von Tokyo 22Uhr los gefahren und 6Uhr früh am Freitag in Osaka angekommen. Dort haben wir unser Gepäck in das Hostel gebracht (Das Hostel ließ sich übrigens auh Stundenweise mieten und war in einen mega Vergnügungsviertel, das fest in der Hand der Hand der Yakusa ist) und haben uns anschließend Osaka angeschaut.

Die Stadt Osaka ist mit 2,5 Millionen die 3größte Stadt Japans und sieht aus wie alle andern Japanischen Städte auch. In der Nacht extrem beeindruckend und aufregend, aber bei Tageslicht?m... naja

Nachdem wir den Besichtigungsplan für Freitag abgesteckt hatten, sind wir zuerst zum Skybuilding und dort konnte man aus 150m Höhe die Skyline und die Stadtfläche gut überblicken. Leider war das Wetter ein wenig diesig...

Unser nächstes Ziel war das Wahrzeichen Osakas, das Schloss.

Zunächst steht bei allen Schulen, Kindergärten und sonstigen Menschansammlungen das Schloss ganz oben auf der Besichtigungstour und so waren wir nicht ganz allein.:) Das Schloss selber sieht von Außen sehr Majestetisch und beeindruckend aus und auch das Areal mit Burgraben, Gärten und Befestigungsmauer wird sehr imposant, bei der Besichtigung innen war es jedoch wie ein normaler Neubau-Museum, mit Fahrstuhl komplett gefließt und mit Menschen überfüllt.Es stellt sich heraus, dass das Schloss, im Laufe der Geschichte mehrmals abgebrannt ist und 1960 erneut erichtet wurde. (Bei vielen Japanischen Tempeln ist dies im übrigen der Fall, da die dünnen Papierwände/Fenster mit der Holzkonstruktion und Reismatten natürlich sehr schnell Feuer fangen.

Schließlich haben wir uns Abends dann noch einmal für 2 Stunden aufs Ohr gehauen, weil die Busfahrt doch nicht die Pure Erholung war und uns eine lange nNacht bevor stand:)

Zuerst haben wir uns aber mit Momo getroffen (das Mädchen das wir vor 4 Wochen einmal in Tokyo-Ropongi getroffen hatten). Mit ihr und einer Freundin sind wir in einem Indischen Restaurante essen gewesen und Anschließend mit nach Kyoto gefahren weil dort die Halloween Party stattgefunden hat. Die Strassen waren gefüllt mit jungen Menschen die teils kostümiert, teils einfach nur belustigt waren. Kyoto hat 125000 Studenten und somit ist auch das Strassenbild sehr vom jungen Volk dominiert. Zuerst sind wir aber in einen Pub gegangen um noch auf eine Freundin zu warten. Hier hatten ein wenig vorgeglüht und dann anschließend in den Club.

Es gab hier zwar nur einen Dancefloor, der unterirdisch war aber die Stimmung war sensational. Viel Spaß, jede menge Leute und schräge Typen/Mädels.

Leider hatten wir kein Kostüm aber das hatte sich mit den Zeit bei den meisten dann auch erledigt um der Hitze in dem Club gerecht zu werden.


2 von den absolut Harten Japanern hatte ich auf dem heimweg aber noch photografieren können. Diese sind die ganze Nacht in diesem Kostüm herumgeschossen und haben auch kräftig mit getanzt :)

Schließlich sind wir 5Uhr morgens noch bei Mc Donalds eingekehrt und haben dort das sehr nette Angebot bekommen bei Yusuke, einem Freund von Momo, zu schlafen. Bei Ihm haben wir auch dann unser müdes Haupt ausruhen können.


Es wurde Abend und es wurde Morgen. Nächster Tag :)