Freitag, 7. November 2008

Kyoto III

Am Montag haben wir morgens das Hostel verlassen, unser Gepäck in einen Bahnhofschließfach verschlossen und uns mit Momo getroffen. (Momo, die eigentlich Momoko heißt übrigens übersetzt Pfirsich-Kind).

Mit ihr sind wir dann zusammen nach Kyoto gefahren und dort ein Fahrrad für den Tag ausgeliehen. Sie kannte einen Insidertip und so bekamen wir ein Fahhrad für den ganzen Tag für weniger als 2 Euro und mit dem Bike Kyoto erkunden fetzt!!!


Zuerst sind wir aber Ramen essen gewesen. Ramen ist ein japniasches gericht, das sehr beleibt bei Jungen Leuten ist. Es besteht aus Nudeln, die vor hundeten Von Jahren von den Chinesen übernommen wurden und die Japaner haben etwas Eigenes daraus geschaffen. Es ist also eine Art Gemüsesuppe/Brühe mit Spagetti und darauf liegen Fleischscheiben. Es wird mit den Stäbchen (Hashi) gegessen und es gibt auch einen Löffel, aber die meisten Einheimischen schlürfen genüsslich :)

In diesem Ramen-Resaurante hat sich dann auch Kana zu unserer Gruppe dazugesellt, sodass wir 3 Jungen und 3 Mädchen waren, sehr nette Leute und konnten auch alle sehr gutes Englisch, was uns die Kommunikation doch sehr erleichtert hat ;)

Unser Ziel war ein Tempel der Außerhalb von Kyoto lag. In den Bergen.

Wir mussten eine glücklicherweise nicht stark frequentierte Bundestrasse nehmen, denn außerhalb von Kyoto gibt es keine Radwege. Der Tempel selber hatte einen sehr schönen Garten, den wir auch lange betrachtet und genossen hatten.

Da auch langsam die Laubfärbung einzug hält und der japanische Ahorn sehr farbenprächtig seine Blätter zeigt, boten sich uns bezaubernde Ansichten.

In den Dörfchen mit dem Tempel gab es auch eine Heiße Quelle für die Füße. Anfangs dachte ich: "naja die Mädels wieder, kaum mal ein paar Kilometer mit dem Rad gefahren und schon entspannen"... aber als ich dann in das heiße Wasser, dass direkt aus der Erde kam, meine Füße gehalten hatte… da wollte ich gar nicht mehr weg konnte meinen Mangosaft vollends genießen.

Danach mussten wir leider schon wieder aubrechen da die Dämmerung begonnen hatte und wir ja weit weg von jeder Bahnstation waren. Glücklicherweise hatten unsere Fahrräder Licht und das mühsame Bergauffahren am Mittag hatte sich ausgezahlt, dann dann konnten wir gute 10km uns Bergab rollen lassen :)

Yum Abschluss sind wir dann noch in ein Restaurante eingekehrt und uns dort der Einheimischen Kost hingegeben. Die Freunde hatten auf der Speisekarte verschiedenste Menues bestellt und dann wurden die Teller in die Mitte gestellt und auf kleine Tellerchen verteilt, sodass jeder von allem probieren konnte.
Naja und in diesem Zusammenhang haben wir Bono, den Freund von Momo, aus Cola und Bier ein lecker Diesel gemischt... kannte keiner von den Japanern, hat ihnen aber geschmeckt... tja interkultureller Austausch :)

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