Montag, 29. Dezember 2008

Okinawa

Die Inselgruppe Okinawa zählen zu den südlichsten Inseln Japans und befinden sich circa 1000km Südlich von Tokyo. Ursprünglich ein Königreich der Ryukyu, Jahrhundertelange Einflüsse der Japanischen und Chinesischen Kultur und schließlich am Ende des 2.Weltkrieges Kriegsschauplatz. Trotz alledem eine schöne tropische Insel, die für die Japaner wie Hawaii der Amerikaner oder Mallorca der Deutschen ist.
Wir haben uns unsere Weihnachtsfeiertage auf der Hauptinsel auf Okinawa-Honto verbracht. Yuriko hatte über das Internet einen sehr günstigen Flug ergattern können und so waren wir vom 23.12 für 4 Tage und 3 Nächte in Naha, der Hauptstadt.
Unser Zimmer war südländisch lässig und lag mitten in zentraler Lage in Naha, unmittelbar an einer riesigen Marktstraße. Die Atmosphäre und die Menschen sind von einem ganz anderen Schlag als in Tokyo. Zwar reden sie japanisch, haben aber noch ihre eigene Landessprache, eine Art Dialekt, die Mentalität ist aber wesentlich sympathischer. Südländisch eben. :) Die Leute reden viel und gerne, keiner ist in Hektik und an jeder Ecke wird auf einem 3 Saitigem landestypischen Zupf und Schlag Instrument regionale Musik gespielt.
Zudem gab es unheimlich viel zu kaufen, dass sich durchaus von den üblichen japanischen Kitsch unterscheidet.
Am 24.haben wir uns das Schloss Shurijo von Naha angeschaut. Es war ein unheimlich sonniger Tag und wir konnten endlich ein wenig von der Natur der Insel sehen. Das Schloss ist eine Rekonstruktion der im 2.Weltkrieges zerstörten Ryukou Königsresidenz. Das ganze Schlossgelände ist weiträumig mit Gartenanlagen und schön anzuschauen und verleitet zum schlendern. Zudem ist es auf der Anhöhe von Naha gebaut, wovon man auf die Stadt und das Meer schauen kann.
Da wirklich hervorragendes Wetter war, strahlender Sonnenschein, 23°C und keine Wolke am Himmel sind wir anschließend noch ein wenig an den nächstgelegenen Strand mit den Bus gefahren um dort uns ein wenig zu sonnen.

Da ja Heiligabend war, haben wir uns etwas Feines zum anziehen mitgenommen und sind in ein Hotelrestaurant mit feinem Buffee essen gewesen. Leider haben wir keine Kirche gefunden oder es gab keine, sodass wir nicht den Gottesdienst besuchen konnten.
Am Donnerstag haben wir uns den Süden der Insel vorgenommen. Hier fanden in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges entsetzliche Massenselbstmorde der japanischen zivil Bevölkerung und der Soldaten statt. Wir haben uns eine weitläufige Friedensgedenkstätte angeschaut mit Museum und Grabstätten. Das Wetter war auch erst regnerisch, dann hat es ein wenig aufgeklart, hat aber gedrückte Stimmung erzeugt und dafür gesorgt, dass die sonst dort mit Bussen ausgekippten Touristentouren ausblieben. Auf den Gedenkstätten gab es aber ein paar alte Damen die Blumen und Getränkeflaschen verkaufen, damit man beides! den verstorbenen ans Grab legen kann. Die Damen waren aber so gut mit den verkaufen, dass wir gleich bei der ersten 2 Sträuße gekauft haben, und uns anschließend geärgert haben das wir nicht nein sagen konnten. :P Nachdem wir aber auch bei einer 2. älteren Dame nicht ohne Blumenstrauß zu kaufen vorbeigekommen sind (diesmal nur einen, dafür aber zum selben Preis wie zuvor die 2) haben wir weitere Damen auf den Gedenkstätte gemieden… absolute Blumenmafia. :)
Anschließend sind wir zu einer Höhle gefahren, die spektakulärer im Reiseführer beschrieben wurde als sie letztendlich war. Dafür aber mitten Im Dschungel. Denn wenn es reale Natur irgendwo gibt, die nicht in Parks künstlich erzeugt oder durch Beton verdrängt wird, dann ist das undurchdringliches Gestrüpp. Eine Irre Vegetation die es aber auch nicht erlaubt abseits der Wege zu wandern, da das wirklich ohne Machete und gutes Schuhwerk nicht möglich ist.

Von der Friedensgedenkstätte zu der Höhle haben wir für 15 min mit einem Taxi knappe 2500Yen (knappe 20Euro bezahlt), war sonst nicht möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin zu gelangen. Er hatte uns danach angeboten uns auch zum Hotel zu fahren, das bestimmt mit dem Auto 45/60min entfernt war und das für verdächtige 3000Yen. Da wird ja im Prinzip jeder sehr aufmerksam, aber wir haben uns entschieden mit dem Taxi zu fahren und am Ende der Strecke dann zu bezahlen, der Taxifahrer hat die ganze Zeit Yuriko in ein Gespräch vertieft und ständig langsam gefahren um uns Blumen am Strassenrand zu zeigen die besonders schön blühen… konnte mich aber gar nicht darauf konzentrieren weil ich das Taximeter immer weiter steigen sah.
Wir hatten ihn aber vorher mehrmals gefragt ob wirklich nur 3000Yen) und dann tatsächlich, nachdem das Taximeter die 3000 überschritten hatte, hat er es ausgeschaltet! Anschließend uns noch einen schönen Strand gezeigt und was noch viel besser war am Straßenrand angehalten und uns Zuckerrohr abgeschnitten und zu essen gegeben. Das ist echt irre lecker. 4-5cm Durchmesser, sieht aus wie Bambus und wenn man die Schale abgeschnitten hat ist innen weicher kern, den man in Stiften abbrechen kann und dann drauf rumkauen kann. Der Zucker liegt fast in gelöster Form vor und ist wahnsinnig saftig, frisch und fruchtig süß!

Zum Schluss hat er uns doch nicht zum Hotel gefahren, sondern uns einen Fischmarkt empfohlen, bei dem wir in der unteren Etage den Fisch uns auswählen können und in der oberen Etage dann gleich frisch essen können. Da hier natürlich der Fisch so unheimlich Frisch ist, bietet es sich an Sushimi zu essen, das ist in Scheiben geschnittener Roher Fisch den man mit ein wenig Soya Soße isst. Dazu noch Riesengarnele und eine Art fritierten Hering. Als Abrundung eine Fischsuppe und eine Schale Reis. Insgesamt sehr lecker, doch ein wenig zu viel Fisch :P
Am Freitag wollten wir in den Norden der Insel, jedoch ist das Ohne Auto nicht ganz so einfach und der Überlandbus braucht auch ewig. Der Grund ist das die Strassen, bzw die Küstenstrasse so verstopft ist. Ich kann mir nicht vorstellen, das es Spaß macht in Japan Auto zu fahren, weil man im Prinzip sich nur in im Stop-and-Go vorwärts bewegt. Aber im Bus kann man natürlich die Landschaft genießen, was wir auch getan haben. Weil an den Busplänen nicht die Entfernungszeiten dran stehen, haben wir es nicht ganz zu unseren ursprünglichen Ziels geschafft.
Zuerst sind wir in nachkonstruiertes Ureinwohner Dorf gefahren, dass aber mir nicht ganz so gefallen hat, weil hier so brutal auf Touristennepp alles nachgebaut wurde und für dumme Amerikaner (die hier auf der Insel zu Hauf unterwegs sind) als „echtes Leben“ verkauft wird. Diese genießen das vollends als Film und Fotokulisse

Anschließend sind wir an einen der vielen Strände gefahren, die hier an der Westküste immer wieder vorkommen.
Schließlich sind wir noch zu einer Steilklippe gefahren, die der Reiseführer zu recht als wunderschön angepriesen hat. Zwar hat es mich sehr an Irland erinnert, und Antonia und die Eltern wissen warum, trotz alledem war es wunderschön.
Schließlich sind wir wieder nach Naha gefahren um dort noch ein abschließendes Essen, landestypisch Soba (Nudelsuppe  ) zu essen und im Anschluss noch ein wahnsinnig leckeren Nachtisch *breit grins* Japanisches Eis!
Alle Fotos wie gewohnt hier.

Sonntag, 28. Dezember 2008

X-Mas Party

Am 4. Advent war bei uns eine Weihnachtsfeier angesetz und wir hatten dazu alle Freunde, die wir so im Laufe der Zeit hier so getroffen haben eingeladen um mit Ihnen zu feiern. Beginn war 18 Uhr angesetzt und es gab neben Bier und Sake auch Selbstgemachten Glühwein und Putengeschnetzeltes mit Reis.
Es waren insgesamt 25 Leute und wir hatten eine schöne Feier. Allerdings würden wir uns in Deutschland niemals bei 14 Jungen trauen nur einen Kasten Bier hinzustellen. Aber glücklicherweise verträgt die einheimische Bevölkerung nicht soviel (Der Grund: Acetaldehyddehydrogenase, kurz ALDH) und somit blieben noch ein paar Dosenbier übrig. :)

Da die letzten Züge wieder so früh fuhren sind die meisten schon wieder 10:00/10:30 gegagen, und die restlichen sind bis zum morgen geblieben. Rundum eine schöne Feier :). Bilder

Bonenkai und Disneyland

Jetzt bin ich zwar schon 3 Wochen im Verzug, aber nachdem ich von vielen höre, dass sie meinen Blog regelmäßig lesen, wollte ich auch den Beitrag über Bonenkai und das Disneyland nicht vorenthalten. An dieser Stelle ein herzliches Dank nach Hannover, Karlsfeld, Berlin und Gräfentonna an die fleißigen Blogleser :)

An dem 3. Advent Wohenende war am Freitag Bonenkai. Das ist die End-of-the-year-party hier in Japan. Im Grunde genommen eine Weihnachtsfeier, die aber natürlich Aufgrund des fehlendens der christlichen Wurzeln nicht so genannt werden kann. Auf der Einladung stand beginn 18:00 Uhr und Ende 20:00 Uhr. Das wirkt auf den ersten Blick sehr befremdlich, dass ein Ende einer Feier nach 2 Stunden schon angegeben ist, aber das ist hier Kultur. (Auch auf Hochzeitseinladungen steht ein Ende der Feier drauf. o_O) Der Rahmen war sehr steif gehalten.

Zunächst wurde eine Rede vom Firmencheff gehalten, die, wie ich anfangs naiverweise annahm 5 nette Gruß-eröffnungsworte beinhaltet, die sich aber über eine halbe Stunde hinzog.
Es wurde über das Jahr ein Rückblick gegeben und die Mitarbeiter jeder Abteilung, die sich besonders eingebracht haben, erhielten Geschenke und die Möglichkeit ein paar Dankesworte zu sagen, die sich im Angesichts des leckeren Buffee´s endlos hinzogen... und plötzlich liefen alle zu den Bierdosen schenkten sich gegenseitig die Gläser voll und prosteten den Cheff zu. (Er hatte dazu höflich auf japanisch gebeten, doch da ich kein Wort verstanden hatte, wirkte das wie: "Wow, wir haben nur 2 Stunden Zeit, eine halbe Stunde ist schon mit Reden verschwendet wurde, auf zur Druckbetankung!"*lach* Anschließend ging der gemütliche Teit des Abends los.

Wir haben mit ein paar Kollegen gesprochen, die erstaunlicherweise sehr gutes Englisch konnten und eine angeheiterte Stimmung fing an richtig angenehm zu werden...
... bis plötzlich jemand sein Glas erhob und alles verstummte. Es war der Firmencheff der das zweite Mal für gute 20 Minuten die Chance ergriff eine Rede zu halten, die dann kurz nach 8 endete. Somit war der offizelle Teil des Abends gelaufen und alle verließen schlagartig den Raum.

Alle? Nein! Ein Junge blieb, denn das Buffee offerierte noch jede Menge Obst das hier jenseits von Gut und Böse auf der Preisliste liegt und nur darauf wartete gegessen zu werden. Also hat der Junge - ihr ahnt schon wer es war - genau ich! Als richtiger Ossi, habe mich nochmal über das Obst gestürzt (diesmal ohne Hashi (Ess-Stäbchen), weil das nur unnötig aufgehalten hätte) und mir danach noch einen japanischen Likör genehmigt, den ich während der letzten Rede erspäht hatte und noch nicht gekostet hatte. Ein Verteiler muss sein und rundete den Abend für mich ab :)

Disneyland

Am nächsten Morgen habe ich mich früh mit Yuriko Im Disneyland-Tokyo getroffen um den Tag dort zuzubringen. Tokyo hat gleich 2 Disneylands. Disneyland und Disney-sea. Letzteres ist für die Älteren gedacht und hat mehr Achterbahnen und nicht so viel von Pinochio und Dumbo.
Glücklicherweise hatte Yuriko schon im vorraus Karten gekauft und uns somit ein Kartenkaufen incl 1 Stunde anstehen erspart. Sie war glücklich, dass sie noch Karten bekommen hatte, denn alle Karten im Vorverkauf waren ausverkauft gewesen, was auch bedeutete, dass halb Japan am Samstag bei schönsten Wetter nach Disneyland fährt. Und dem war auch so! Irre!!!

Aber der Park ist dafür ausgelegt, ist riesig und bietet jede Menge Möglichkeiten sich auszutoben. Die Kulissen sind herrlich schön! Zwar alles aus Plastik, aber das Italien sieht aus wie Italien, die arabische Welt sieht aus wie in der Wüste von Arabien und alte Englische Schlösser so, als wenn sie schon seit 800 Jahren in Tokyo stehen würden. Dazu auch noch passende Musik aus versteckten Lautsprechern, echte Pflanzen und das Personal trägt authentische Kleidung.
Das Einzige was nicht stimmt: Wenn man einen Araber, mit seinen kleinen Muck Hosen, den Schnabelschuhen, der Weste und dem typischen arabischen roten Hut sieht und dann doch zuletzt am geschminkten Gesicht merkt, dass ein Japaner in der Verkleidung steckt :)

Die Attraktionen haben die 2 Möglichkeiten zum betreten. Die Erste ist: man wartet und steht in einer Schlange (hier ist am Eingang ein Schild wieviele Minuten das Warten dauert) oder man geht zu einen Automaten und bekommt einen Fastpath-Zugang. Hiermit hat man ein Zeitfenster von einer Stunde inder man in 2/3 Stunden nach dem ziehen die Attraktion sehr schnell besuchen kann. Das heißt, wenn man 10:00 Uhr ein Ticket zieht und die Schlange sagt 70minuten warten, dann bekommt man ein Zeitfenster von 11:30 bis 12:30 zugewiesen. Hierbei benötigt man wirklich nur ca 10 Minuten warten und kann sofort die Attraktion nutzen. Wir sind also anfangs durch den Park gelaufen und haben Tickets gesammelt und diese dann Stück für Stück abgeabeitet.
Zwischendurch gab es auch ein paar Paraden mit Mickey und Donald, die zwar ein wenig kitschig sind aber dennoch sehr schön.

Im Laufe des Tages/Abends waren dann aber leider keine Fastpath Tickets mehr verfügbar, auf grund der Menschenmenge und wir haben noch 2 Attraktionen besucht mit "nur" 2Stunden warten. :)

Abends gab es dann noch schöne Paraden mit Licht und Feuer/Feuerwerkshow.

Zudem war das Disneyland weihnachtlich geschmückt und es kam auch Weihnachtstimmung auf. Denn es wurden Weihnachtslieder gespielt. Doch hingegen meinen Erwartungen wurden nicht nur amerikanische Weihnachtslieder gespielt, sondern vorwiegend deutsche und auch hier nicht "Ihr Kinderlein kommet" oder "Oh Tannenbaum", sondern "Macht hoch die Tür, die Tore macht Weit", "In Dulci jubilo", "Tausend Sterne sind ein Dom" und "Maria durch ein Dornwald ging". zwar nehme ich nicht an das die Japaner überhaupt irgend ein Lied davon kannten, aber mich hat es gefreut und in Weihnachtsliche Stimmung versetzt, da es dann auch um die 10°C abends war.
Die Fotos vom Disneyland sind hier zu finden.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Der 2. Advent und Trainee-treffen

Diesmal wurde das zweite Teelicht angebrannt und es gab auch Stollen dazu! Für Euch sicherlich nichts ausergewöhnliches, aber für mich hier eine kleine Sensations - Echte Importware! ... und er schmeckt sogar noch! (hatte die Auswahl ywischen 250g Orignal Dresdner Stollen für 8Euro oder 750g für 10€ aus Soest. Der letztere ist es geworden.)

Zudem war ich in dem Laden der in Japan als X-mas Supplier (Weihnachts-Einkaufsgeschäft) dient. Kleines Kreutzworträtsel: Schwedisches Einrichtugnshaus, 4 Buchstaben? Genau - Ikea. Hier gibt es alles für die Weichnachtsbedürfnisse der Japaner: Vorteil für mich: auch Glühwein, jede Menge Spekulatius und Weihnachtsgebäck.


Und für die Japaner: Echt Tannenbäume, die stacheln, nach Tanne riechen, ca 60cm hoch sind(sodass sie bequem in die Ikea-Einkaufstasche passen), aussehen wie echte Edel-Krücken UND wenn man den Tannenbaum nach Weinachten wieder zu Ikea zurückbringt gibt es einen Einkaufsgutschein im Wert des Tannenbaumes als Tausch!

Tolle Geschäftsidee, die Schweden gefallen mir :) vielleicht sollte ich mal ein Praktikum in Schweden machen *lach*
Hier ein absolutes Highlight: Schwarze Christbaumkugeln

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Gestern war ein Bosch-Japan-Praktikanten Treffen. Es war in der Hauptfabrik in Higaschimazuyama, die 2500 Bosch Mitarbeiter beschäftigt und ca. 2 Stunden mit dem Zug von uns entfernt im Nordwesten von Tokyo lag. War ein sehr lustiger Tag - größtenteil nur Deutsche, aber da es auch ein paar andere Nationen vertreten waren, wurde das Meeting komplett in English gehalten, was glücklicher-und erstaunlicherweise für mich fast keinen Unterschied mehr macht *grins*

Es gab auch einen Workshop bei dem wir ein wenig die Unterschiede zwischen der Deutschen und der Japanischen Kultur ausarbeiten sollten. Gruppenarbeit, 6 Gruppen zu je 6/7 Personen. (insgesmat beschäftigt Bosch zurzeit in Japan rund 50Praktikanten.)


Eine sehr lustige Geschichte ist, dass wir einen Franzosen in der Gruppe hatten, der gefragt hatte wie denn die Kunden in einem Deutschen Supermark behandelt werden? (In Japen wird man im Supermarkt von jedem Mitabreiter einzeln begrüßt und alles und jeder ist sehr super freundlich und höflich und der Kassierer an der Kasse packt einen alle eingekauften Waren in eine Tüte und bedankt sich 2mal für das einkaufen - Ein vollkommen anderes Einkaufen als in Deutschland wo man gerne mal die missmutige Laune der Kassiererin im Aldi bemerkt und es einem leid tut, dass man überhaupt etwas einkauft und gerade heute wo die Kassiererin doch so gar keine Lust auf Arbeit hat und das promt auch allen Kunden mulbrömig mitteilt) Dieses Klischeehafte Verhalten hatten wir auch dem Franzosen erklärt und er hatte uns gesagt das es in Frankreisch heißt "Der Kunde ist König", wir meinten daraufhin, dass es den selben Spruch auch bei uns geben würde, worauf er erweiderte: "Nein ihr versteht nicht, als Kunde wird man in Frankreich ganz schlecht behaldelt und der Spruch "Der Kunde ist König" kommt daher, weil die Franzosen ihren König geköpft hatten" Wir haben schallend gelacht.

Ansonsten haben wir mit vielen Praktikanten uns so ausgetauscht und unterhalten und jede Menge Spaß und ein vorzügliches Mittagsessen gehabt bei dem wir uns (also ich zumidnest) nach alter Studentenmanier den Bauch richtig vollgeschlagen habe. Es gab sogar lecker Kuchen!

Auf dem Rückweg von dem Meeting bin ich noch in Ikebukuro (einene weiteren Stadteil von Tokyo, in dem ich zuvor noch nie war) herumgelaufen und dort gab es im Prinzip eine Einkaufsstrasse an der anderen, wobei ich mir ein paar wilde Geschäfte angeschaut habe.


Alle Bilder auf Picasaweb

Dienstag, 2. Dezember 2008

Clubevening in Roppongi

Dieses Wochenende ist nicht viel passiert, wir haben die Zeit aber dennoch totgeschalgen. Jedoch viel geschalfen. Das lag zum einen daran, dass ich meine Erältung auskurieren wollte und zum anderen an dem Clubabend am Samstag. :)

Wir waren diesmal nicht nur die üblichen Verdächtigen sondern eine Freundin von Yuriko, Miho und von Andrei und Evgeni aus der Sprachschule waren noch der Franzose Jonathan und der Schweizer Oliver mit von der Partie, zudem hatte sich dann noch die Freundin von Jonathan, Ayumi mit im Club zu uns gesellt :)


Davor sind wir jedoch noch ein wenig durch Roppongi gelaufen, hatten auf die adneren gewartet und uns bei warm angenehmen 16°C die Nachtlandscahft angeschaut.
Glücklicherweise hatte ich mein Statriv dabei um ein paar schöne Aufnahmen zu machen :)


Da der Club nicht ganz günstig war (1 bier 6 Euro) haben wir vorgeglüht. Keine Ahnung ob das einheimische auch so machen würden, wir haben uns jedenfalls im Supermarkt (auf der anderen Strassenseite des Clubs) mit dem nötigen Alkohol und Fressalien versorgt und uns direkt vor dem Supermarkt gestellt.

Da ich vermute, dass jetzt einige Leser denken, mensch der Junge erzählt dort drüben immer nur vom trinken und Party, da muss ich dazu sagen, dass auch hierzulande der Alkohol in gesellschaftlichen Rahmen gerne und viel genossen wird. Wir aber aufgrund der Größe der Gruppe kein Restarant/Bar finden konnten in denen alle unter gekommen wären und wo wir auch etwas zu essen bekommen hätten, haben wir uns auch in dem Convinience Store mit Essen versort. Es gibt viel Speisen, die auch warm angeboten werden oder bei Wunsch auch in der Mikrowelle erwärmt werden können. Ein Konvinience Store ist also ein kleiner Tante Emma laden, gepaart mit einer Imbisbude - oder so ähnlich. :)


Anschließend ging es dann in den Keller eines Blumenladens, denn dort war tatsächlich der Club angesiedelt :D

Naja drinnen hieß es dann tanzen bis zum morgen:) Ein paarmal sind die Lautsprecher ausgefallen und man hatte auch die vorlieben des DJ´s für das ein oder andere sich wiederholende Lied gespürt, die Stimmung war aber trotzdem schön und so hatten wir viel Spaß.




Da die Züge erst ab 5 oder halb 6 morgens fahren, waren wir dann auch erst halb acht endgültig im Bett. Naja und dann geht der halbe Sonntag, in diesem Fall der erste Advent zu Ende. Naja ein Teelich hab ich am Abend angezündet... aber von Weihnachtlicher Stimmung ist hier nichts zu spüren :(

Bilder hier.

Donnerstag, 27. November 2008

Wochenende mit ArbeitsdankTag

Nachdem ich nun schon von 3 Personen daraufhingewiesen wurde, wieder einmal einen Blogeintrag zu verfassen, gibt es nun ein paar Infos zu dem letzten Wochenende. Es war mal wieder eines mit einen Feiertag - Arbeitsdank Tag :) - Montag frei und langes Wocheende!
Am Freitag habe ich mit Yuriko in Tokyo mir das Tocho (CityHall) im Stadtteil Shinjuku angeschaut.

Ein Wolkenkratzer, der in der 43.Etage ein Restarant hat und rundrum verglast ist um die Aussicht zu genießen. Der große Vorteil ist, dass es kostenlos ist und die Aussicht extrem schön ist -besonders bei Nacht. In alle Himmelsrichtungen nur Stat, Lichter und das bis zum Horrizont. Der Nachteil: Aufgrund der Verglasung werden die Photos leider nicht zu gut. Deswegen muss man das unbedingt live sehen und steht somit schon auf der Liste um es den Eltern und Antonia zu zeigen ;)

Anschließend sind wir noch ein wenig durch Chinjuku geschlendert und uns die weihnachtlichen Dekorationen angeschaut... naja! Japaner mit ihrem Drang für schrilles Licht, gepaart mit extravaganten Blink/Blitz-effekten verstehen etwas etwas von romantische Weihnachtsstimmung erzeugen!?

Anschließend haben wir uns mit den anderen in Funabashi getroffen und sind noch bis tief in die Nacht in der Stammkneipe von Adnre versackt. Ein Irish Pub - denn trotz das das japanische Bier ganz oaky ist, schmeckt das irische doch ein wenig besser, leider aber auch teurer :D


Am Samsatg haben wir alle lange ausgeschlafen, die Zeit totgeschalgen und da es schönes Wetter war haben wir uns auf einer Wiese beim Disneyland hingelegt um dort Frisbee und Fussball zu spielen. Zudem einfach nochmal die Sonne spüren, denn die ist auch bei uns langsam rar :D (ich weiß in Deutschland schneit es schon, aber wir sind hier auf der Höhe von Nordafrika und es werden Minimal 0/+1°C in Tokyo im Winter erreicht werden.)
Auch der Sonntag verlief recht unspektakulär. Wir haben uns mit ein paar Freunden von Andrei und Evgeni getroffen und im Yoyogipark Picknick gemacht und anschließend noch Shopping gemacht, was in japanischen Verhältnis bedeutet, dass man in die Geschäfte geht, schaut aber in seltensten Fällen etwas kauft... naja da ich da eher der prakmatische Typ bin, empfinde ich die Bezeichnung Shopping als Zweckentfremdung :D

Am Montag ging es früh nach Kamakura los. Wir waren zwar schon einmal dort, aber unsere Lehrerin vom japanischen Sprachkurs hatte uns gebeten mitzukommen, da sie dort eine Freundin treffen will, die in 2 Wochen wieder für ein Jahr nach Deutschland fliegt und es doch ganz nett wäre, wenn wir uns mit dem Mädel mal unterhalten würden. Komsicherweise war diese Dame dann gar nicht da und wir haben stattdessen andere Leute getroffen??? Sehr dubios! Glücklicherweise waren Andrei, Evgeni und Ken auch noch nie in Kamakura und so haben wir dann einen ganz netten Tag verbracht.

Leider hatte es ab Mittag begonnen in Strömen zu regnen, was uns in ein nettes Restarant trieb. In diesem gab es sehr seltsame Fische, die die Größe von kleinen Würmern hatten aber nach Fisch geschmeckt haben. Gerald hatte sich gleich ein ganzes Essen davonmit Reis bestellt, bei mir schwammen sie "nur" in der Suppe! o_O

Das Bild zeigt die vergrößerte Ansicht der Reste:
Selbst die Kellnerin musste bei dem Anblick stark das Geicht verziehen und hat uns daraufhin gefragt ob wir nicht die verschärftere Version davon haben möchten, denn diese Fische/Kaulquappen/Würmer/wie-auch-immer gibt es auch in Roh und in groß:

Nachdem die anderen es probiert hatten und gemeint hätten, "probierenswert" habe ich mich überwunden und auch einmal kekostet. Das sletsame ist lediglich das man die ganze Zeit beim zum Mundführen sieht, wie diese Tiere roherweise, zwischen den Stäbchen gefangen und noch vollständig einen die ganze Zeit mit ihren schwarzen Augen anschauen!
Das ist äußerst befremdlich!

Der Gemschmak war fischig intensiv, recht salzig. Die Konstistenz weich und gallertartig. Und das Resultat Herpes am nächsten Tag :D

Alle Photos wie gewohnt hier.

Montag, 17. November 2008

Flatratesaufen

Das letzte Wochenende war nicht viel passiert. Freitags sind wir wieder um die Blocks gezogen und am Samstag haben wir ein Bosch-Familienfest gehab. Nichts spannendes. Wir haben dort lecker japanisch gegessen und jede menge Süßigkeiten abgesahnt... Das einzige was erwähnenswert war, war der Bosch Hund :)

Am Abend sind wir dann noch mit Freunden von Evgeni (dem Mitbewohner von der Etage über uns) in Tokyo-Shibuya gewesen und dort eine Flatrate party aufgesucht. Einmal bezahlen, udn Bier all you can drink und dazu essen... durchaus lohnend... vor allem wenn man ein deutscher ist und ein paar Bier trinken kann ;)

Die Gesellschaft war sehr durchmischt: 1 Japaner und 2 Japanerinnen (die ein Jahr in Heidelberg waren und deutsch konnten) dann noch ein Schweizer aus der französischen Ecke, ein Franzose und die üblichen Verdächtigen... die Kommunikation war also auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen und das war japansich bzw deutsch...
Hier habe ich auch mal böse bzw umgangssprachliche japanschische Wörter gelernt ;) Die kommen auch bald zum Einsatz ;)

Diemals sind die Fotos sehr viele, da ich den anderen die Photos auch zur Verfügungs gestellt habe und deswegen viele sicherlich uninteressante dabei sind. [Photos]

Wochenende Sumo, Bustrip und Bowling

Heieiei.... da bin ich mal wieder im Zeitverzug mit dem Blogeintrag schreiben, aber aufgeschoben ist nicht... und so weiter.
Am Freitag sind wir im "Ort" geblieben und haben uns ein wenig dem einheimischen Bier hingegeben. Im Anschluss sind wir noch ein wenig umhergelaufen um die Gegend zu erkunden und sind an einem kleinen Park mit Springbrunnen vorbeigekommen an dem eine Gruppe Jugendlicher ihren Abend verbracht hat und im kalten Wasser Barfuss umhergelaufen sind. Auf unsere Frage hin, ob das nicht zu kalt wäre, erwiederten sie, dass würde abhärten und für einen Sumukampf bestens geeignet sein. Und ehe ich mich versah stand ich mit dem größten und kräftigsten Japaner im Brunnen und habe meinen ersten Sumukapf gekämpft :D
Einmal hat er -einmal habe ich gewonnen... unsere Hosen waren danach aber durchgeweicht...Naja was Alkohol aus Menschen macht ;)

Samstag
Am Samstag haben wir eine Bustour unternommen, die unsere Personalleiterin von Bosch für uns organisiert hatte. Wer eine Reise macht, kann was erzählen. Wer eine Busreise mit einer japanisch-chinesischen Burschenschaft unternimmt, der kann erst recht etwas erzählen.

Die Tour ging nach Shiobara und dauerte pro Tour 3,5 Stunden. Dort wollten wir uns die Laubfärbung anschauen, die japanisch Koyo genannt wird. Sehr beeintruckend. Leider kommt es auf den Photos nicht gut rüber, denn es war ein wenig diesig.
Dort wurde unsere Reisegruppe aus dem Bus gekippt und dann hatten wir 2 Stunden Zeit gemeinsam zu essen und ein Onsen (Eine Heiße Quelle , die aufgrund der Vulkanität mit heißen Wasser aus der Erde gespeist wird) Eine überaus entspannende Angelegenheit ;) Glücklicherweise waren Jan und ich gerade alleine draußen, sodass es keinen gestört hat ein Foto zu schießen. Zudem durfen wir noch uns die Landschaft anschauen, nur nicht zu der einen Brücke laufen, die wir im Anschluss mit dem Bus besuchen wollten. Das waren ungelogen keine 5Minuten Fussweg dorhin! Ich bin dann allerdings noch zu einer anderen, viel schöneren Brücke gelaufen, die herrliche Landschaft enthüllt hat (siehe oben /picasaweb).

Im Anschluss waren wir noch Äpfel pflücken. Für die Japaner ein ganz besonderes Ereignis *Kopfschüttel* Jan und ich haben schon gewitzelt, dass wir das auf keinen Fall zu Hause erzählen dürfen, dass wir 7Stunden im Bus gesessen haben um Laub zu sehen und dann noch Äpfel zu pflücken ;)
Das verrückte war allerdings die Busfahrt selber. Anfangs sollte sich jeder vorstellen udn ich habe gemeint, das ich Simon aus Deutschalnd sei... und wir hoffentlich genügend Bier für unsere Busfahrt hätten... Sollte ein Scherz sein... aber wie sich herausstellte, brauchten wir das auch!
Also ich bin ja normalerweise nicht jemand der nach dem Frühstück schon anfängt, aber wenn Bier durch den Bus gereciht wird nehme ich doch auch gerne eines. 08:45 hatte ich mein erstes geöffnet ;)
Notwendig war das weil es ein Unterhaltungsprogramm gab, dass so aussah, dass eine japanerin mit einer durchaus unagenehmen Stimme in das Busmikrophon hineinschrie und die Leute, unterhielt. Es wurden Spiele gespielt, bei denen man Knabberzeugs und Tütensuppen etc gewinnen konnte. Jedoch waren die Spiele derart, dass man schätzen sollte wie breit die strasse sei, oder Wortspiele "Warum verirrt sich ein Riese? -Weil sein Kopf immer in den Wolken hängt!" oder " Ich habe einen Vater und eine Mutter, aber ich bin nicht die Tochter... wer bin ich? - Der Sohn!" Fürchterlich!!! Aber die Japaner sind darauf voll abgefahren, und die fragen wurde japanisch und englisch gestellt und bei den englischen Fragen wurden wir immer direkt drauf angesprochen... Das kühle Blonde hat mir geholfen das ganze recht lustig aufzufassen, aber für die nüchternen Jan und Nora war das schon ein wenig belästigend. Naja auf der Rückfahrt hatten wir dann noch Karaoke im Bus und Bingo gespielt umd ie restlichen Chips und Cracker unters Volk zu bringen... Sehr lustiger Tag ;)

Sonntag


Den Sonntag haben wir uns mit Yuriko und Yusuke in Tokyo getroffen und dort erst durch die Stadt ein wenig gelaufen, da das Wetter aber sehr nieselig war, sind wir Bowlen gegangen und anschließend Karaoke... (Karaoke in Japan: man mietet sich einen kleinen Raum und dort gibt es einen Fernseher und ein Telefonbuchstarkes Buch voller Lieder die man singen kann. Es wird nur die Melodie gespielt und auf dem Fernseher läuft der Text zu dem lied und man singt in ein Mikrophon) Wenn man die richtigen lieder wählt, dann macht das richtig spaß. Hier gibt es nicht
viel zu schreiben, denn rumalbern hat nicht viel Handlung ;)

Freitag, 7. November 2008

Kyoto III

Am Montag haben wir morgens das Hostel verlassen, unser Gepäck in einen Bahnhofschließfach verschlossen und uns mit Momo getroffen. (Momo, die eigentlich Momoko heißt übrigens übersetzt Pfirsich-Kind).

Mit ihr sind wir dann zusammen nach Kyoto gefahren und dort ein Fahrrad für den Tag ausgeliehen. Sie kannte einen Insidertip und so bekamen wir ein Fahhrad für den ganzen Tag für weniger als 2 Euro und mit dem Bike Kyoto erkunden fetzt!!!


Zuerst sind wir aber Ramen essen gewesen. Ramen ist ein japniasches gericht, das sehr beleibt bei Jungen Leuten ist. Es besteht aus Nudeln, die vor hundeten Von Jahren von den Chinesen übernommen wurden und die Japaner haben etwas Eigenes daraus geschaffen. Es ist also eine Art Gemüsesuppe/Brühe mit Spagetti und darauf liegen Fleischscheiben. Es wird mit den Stäbchen (Hashi) gegessen und es gibt auch einen Löffel, aber die meisten Einheimischen schlürfen genüsslich :)

In diesem Ramen-Resaurante hat sich dann auch Kana zu unserer Gruppe dazugesellt, sodass wir 3 Jungen und 3 Mädchen waren, sehr nette Leute und konnten auch alle sehr gutes Englisch, was uns die Kommunikation doch sehr erleichtert hat ;)

Unser Ziel war ein Tempel der Außerhalb von Kyoto lag. In den Bergen.

Wir mussten eine glücklicherweise nicht stark frequentierte Bundestrasse nehmen, denn außerhalb von Kyoto gibt es keine Radwege. Der Tempel selber hatte einen sehr schönen Garten, den wir auch lange betrachtet und genossen hatten.

Da auch langsam die Laubfärbung einzug hält und der japanische Ahorn sehr farbenprächtig seine Blätter zeigt, boten sich uns bezaubernde Ansichten.

In den Dörfchen mit dem Tempel gab es auch eine Heiße Quelle für die Füße. Anfangs dachte ich: "naja die Mädels wieder, kaum mal ein paar Kilometer mit dem Rad gefahren und schon entspannen"... aber als ich dann in das heiße Wasser, dass direkt aus der Erde kam, meine Füße gehalten hatte… da wollte ich gar nicht mehr weg konnte meinen Mangosaft vollends genießen.

Danach mussten wir leider schon wieder aubrechen da die Dämmerung begonnen hatte und wir ja weit weg von jeder Bahnstation waren. Glücklicherweise hatten unsere Fahrräder Licht und das mühsame Bergauffahren am Mittag hatte sich ausgezahlt, dann dann konnten wir gute 10km uns Bergab rollen lassen :)

Yum Abschluss sind wir dann noch in ein Restaurante eingekehrt und uns dort der Einheimischen Kost hingegeben. Die Freunde hatten auf der Speisekarte verschiedenste Menues bestellt und dann wurden die Teller in die Mitte gestellt und auf kleine Tellerchen verteilt, sodass jeder von allem probieren konnte.
Naja und in diesem Zusammenhang haben wir Bono, den Freund von Momo, aus Cola und Bier ein lecker Diesel gemischt... kannte keiner von den Japanern, hat ihnen aber geschmeckt... tja interkultureller Austausch :)

Donnerstag, 6. November 2008

Kyoto II

Am Sonntag sind wir zu einem absoluten Highlight gefahren. Glücklicherweise war das überhaupt nicht mit Menschen überlaufen, sodass wir auch ein paar sehr nette Photos schicßen konnten.

Der Fushimi-Inari Schrein.

Hier wurden rund 10.000 Rote Tore aufgestellt, sodass diese einen Tunnel bildeten. Wahnsinnig schön und imposant. Der Schrein dient den dem Fuchsgott für den Reis und die Ernte zu danken. Deswegen sind an den Wegen viele kleine Schreine aufgestellt um jeweils zu danken. Als Dankesopfer kann man miniaturtore an Souvenirshops kaufen und diese dann aufstellen... das sieht echt sehr beeindruckend aus.

Der Weg geht ca 4km auf einen Beg zu dem Hauptschrein. Diesen Weg nehmen nicht viele Touristen auf sich, da er teilweise sehr steil ist, doch die Aussicht/ das Erlebnis war uns das Wert.
Diese Tempelanlage hat viel Zeit in Anspruch genommen, sodass wir uns noch für den Nachmittag das Schloss von Kyoto vorgenommen hatten.
Ein originales sehr schönes Schloss, dass aber leider sehr mit Touristengruppen überflutet wird und wo es aufgrund der goldenen Decken- und Wandornamenten verboten war zu Photographieren. Deswegen leider nur ein Photo von Außen.


Auch hier war das Schlossgelände, das von einen Wassergraben umgeben war sehr stilvoll und schön gestaltet.


Am Abend waren wir noch im Gionvirtel. Hier ist das Alte Kyoto. Holzhäuser, gedimmte Beleuchtung, kein Strassenlärm und auch ab und zu eine Geisha :)
Als wir dann dieses Viertel richtung osten verließen stießen wir zufällig auf einen Schrein, den ich mir auch im Reiseführer schon rausgesucht hatte, der mit den Hinweis beschreiben stand: Prächtiges Gartenarragement das im Frühjahr und herbst belchtet wird und das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte!


Recht hat der Reiseführer. Es war herrlich!!!