Freitag, 24. Oktober 2008

Clubabend

Auf dem Oktoberfest in Yokohama habe ich das Wochenende(WE) davor ein Mädchen - Yuriko - kennen gelernt. Mit ihr hatten wir uns an dem Freitag getroffen. Wir sind: Yuriko und ein koreanischer Freund Lin, Gerald, Evgeni (ein BMW-Praktikant von der Etage über uns) und Andrei (Englischlehrer ebenfalls von oben) und ich. Zusammen sind wir in einen Club in Shibuya gegangen. Da dort die Preise aber etwas teurer sind, (wir sind in der Happy-Hour für nur 1000Yen (8,5€) reingekommen), haben wir mit Vodka-Cola vorgeglüht (orginal Smirnoff 0,7l Flasche 8€ - unschlagbar günstig *grins* ). Normalerweise bin ich ja nicht der Discogänger, aber dieser Club war der Wahnsinn!

In der 4., 5. und6. Etage war der Club und er spielte neben HipHop, Electro auch House Musik. Hervorragende Stimmung, (dem Vodka sei hierzu auch gedankt) und erstklasige DJ´s, die uns die ganze Nacht richtig bei Laune halten konnten. Denn der letzte Zug fuhr 24Uhr und der erste 05:15 :)

Als wir 6 Uhr dann endlich an der Bahnstation standen, wir völlig übernächtig, die Sonne schon aufgegangen und die arbeitende Bevölkerung langsam das Wuseln anfing, konnten wir uns einfach nicht trennen und sind noch bis 9Uhr in einen Restaurant versackt. Hier gab es Pizza zum Frühtück. Wir hatten jede Menge Quatsch erzählt und das Restaurant war übersäht mit jungen Leuten, die auch die Nacht durchgemacht hatten, aber das Restaurant zum schlafen nutzen ;).
Die Kommunikation lief auf Englisch, da Yurika sehr gutes Englisch spricht, Lin teilweise und wir hier im Happyhouse zumeist eh nur auf Englisch miteinander sprechen.

Als wir dann halb 11 morgens endlich an unserem Haus ankamen und Gerald noch vollkommen im Rauch des Alkohol meinte, dass wir den Samstag eh im Bett verbringen werden und am Sonntag doch eine Fahrradtour machen könnten und diese am Sonntag in der Nacht beginnen könnten.

Gesagt - getan. Wir sind tatsächlich 4 Uhr morgens in vollkommener Dunkelheit aufgebrochen (wir wurden eine halbe Stunde durch Gespäche aufgehalten, denn Andrei lief zu der Zeit gerade vor unserer Tür rum und aß Nutella mit den Fingern :)

Die Fahrradtour war, um es kurz zu machen, außer dem sportlichen Erlebnis, rausgeschmissene Zeit. Die Gegend südöstlich von Funabashi and er Küste entlang ist voll von Industrie, Hafen Raffenierien, Fabriken und das alles eingebettet in häßliche Betonstrassen. Naja 65 km haben wir dann letzendlich auf unseren Old-Lady Fahrrädern doch noch zurückgelegt und ein bisschen Bewegung tut uns ja gut.
Alles im Allen ein schönes Wocheende.

Hier noch ein Bild der Einöde, die wir auf dem Ausflug gesehen haben.

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