Sonntag, 26. Oktober 2008

Roadtrip


Vor ein paar Wochen habe wir in einer Bar Tomoya getroffen , ein sehr netter japanischer Pharma-Student. Wir hatten darüber gesprochen, dass wir unsbedingt die Kirschblüte (sakura) in Japan erleben möchten. Sie ist eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur und steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Die Zeit der Kirschblüte markiert einen Höhepunkt im japanischen Kalender und den Anfang des Frühlings.

Soviel zur Vorgeschichte, denn es gibt auch Kirschbäume die im Herst blühen. Tomoya war so nett uns einzuladen diese zu besichtigen. Dafür hatte er ein Auto gemietet und wir haben noch Yuriko und er noch Mayo eingeladen. Lustige Truppe :)


Der Kirschbaum war auf dem Grundstück eines Schreins und im Gegensatz zu anderen Tempeln/Schreinen, überhaupt nicht mit Menschen überlaufen.


Anschließend sind wir noch in ein Nationalmuseum für Geschichte Japans gefahren. Hier wollten wir eine Samureirüstung anprobieren. Leider war die Zeit dafür schon abgelaufen, doch nachdem Tomoya mit der Informationsdame geredet hatte, war es dann doch noch möglich. Hier merkt man mal wieder den unterschied zur Servicewüste Deutschland ;)
4 Damen haben geholfen die Rüstung anzulegen und anschließend gab es dann Fotos...


Die Autofahrerrei hat sehr lange gedauert und Tomoya ist die ganze Strecke gefahren, denn er hatte einen Führerschein und unsere deutschen zählen hier leider nicht. Ich denke er hat es auch genossen, mal wieder ein Auto zu fahren. Aber die Strassen sind doch sehr überfüllt. Wir sind bestimmt 100km in den Norden von Tokio gefahren und haben dieStadt nie richtig verlassen. Manchmal waren Reisfelder an der Seite zu sehen und benachbart dazu war wieder ein Supermarkt. Also ganz und gar nicht mit deutschen Verhältnissen zu vergleichen. Trotzdem war der Roadtrip tierisch geil :)

Zum Schluss sind wir dann noch Essen gewesen, und es gab einen Gehackteskloß mit einer Kartoffel, Gemüse und ... Richtig! Reis :)
Weitere Photos vom Tag hier.

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