Mittwoch, 8. Oktober 2008

Das Wochenende 04.10

Am Freitag sind wir mal wieder nach Tokyo gefahren und jeder auf eigene Faust den Abend verbracht. Während Gerald in die Pubs gefahren ist ahbe ich mir die rainbowbridge angeschaut. Leider war diese schon für den Fussgänger verkehr geschlossen, sodass ich später da noch einmal hin muss um die spektakuläre Kulisse zu fotografieren.
Im Anschluss ging bin ich noch ein wenig durch das südliche Tokyo umhergeirrt und stand dann sehr überraschend vor dem tokyo Tower. Absolut Überwältigend. 332,6m hoch und errinnert doch sehr an den Eifelturm(300m).
Bei klarer Sicht soll man bis zum Futji (dem höchsten berg Japans - liebevoll Fuji-san genannt) blicken können.

Am Samstag ist der neue Praktikant angereist. Nachdem mein Vorgänger Niclas leider schon letzte Woche die Heimreise antreten musste, war in seinem Zimmer jetzt Platz für Jan und seine Frau Nora. Beides sehr nette Leute - zwar Wessis, aus Aachen, aber nobody is perfect. ;)
Da ich angeboten habe die beiden vom Flughafen abzuholen habe ich die gelegenheit genutzt um mir gleich den Tempel in Narita anzuschauen. (narita ist der Internationale Flughafen für Tokyo - 80km nordöstlich von der Landeshauptstadt).


Ich habe leider noch nicht herausgefunden was der Unterschied zwischen den Budisthischen und den Shintuistischen Tempeln sind. Aber trotzdem sehr schöne Anlagen - Vor allem der Dahinterliegende Park war hervorragend zum entspannen. Da es auch ein rehct heißer Tag war habe ich mir auch eine Auszeit an einem kleinen See gegönnt.


Das Ziel der japanischen Gärten (man unterscheidet in 4 Formen) ist es die Natur in Ihrer Vollkommenheit wiederzugeben, dabei ist nichts dem Zufallüberlassen. Detailperfektion.
Die Gärtnen ähneln also nicht den europäischen parks, sondern eher einem Felck in einem Urwald, an dem man denkr, das hier noch nie ein Mensch gewesen ist und alles ist Perferkt udn ursprünglich. Wirklich sehr empfehlenswert - zudem hatte ich glück udn es waren mit mir nur eine handvoll Menschen in diesem Garten. Sehr untypisch, war mir aber sehr gelegen.


Der Sonntag begann sehr früh und die Reise hatte als Ziel die Halbinsel Boso. Das ist die südöstlichste Ecke von Japan ca. 2 Zugstunden von unserer Unterkunft. Ich wollte endlich mal die natur sehen und das Meer riehen. Die Küstenlandschaft an der ostküste riecht auch nach Meer (Pazifik) und ist von Sandstränden und Steilküsten geprägt.
Zuerst sind wir an einem Surferparadies ausgestiegen, wo die einheimische Surferszene sich voll ausleben konnte.
Ich konnte es mir auch nicht nehmen und habe bei mittleren Wellengang - ja Mutti ich war vorsichtig - Wellenpogo gemacht. Wenn die Wellen sich überschlagen voll dagegenschmeißen. Das macht tierisch viel Spaß udn man wird wieder zum kleinen jungen - habe ich diesem Stadium je verlassen? hmm, egal. :)


Hier kann man die Steilküste von einer erstiegenen Aussichtsplatform sehen. Das Wetter war zwar bewölkt aber - anders als auf dem Foto zu sehen - haben wir uns doch an dem Tag einen schönen Sonnenbrand im Gesicht geholt.


Eine, recht abentuerlich zu erwandernde, Bucht, an der außer 3 Surfern niemand weit und breit waren, haben ich diese Kreatur entdeckt... Gollum... *Smeeeagooolll*



Heute am Mittwoch hatten wir heute unser 2. aktiv erlebtes Erbeben. Stärke 2 auf der Richter-skala. Es hatte mich im Büro erwischt. Die Scheiben bebten, der Boden zotterte, alle Mitarbeiter waren gespannt wie sich das Erbeben verhält und nach 5 Sekunden war es dann alles wieder vorbei. Entspanntes Arbeiten ist was anderes :)

In diesem Sinne schöne Grüße
Simon

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